8. Thüringer KI-Forum

Ein InnoLOG in Zusammenarbeit mit dem
Innovativ Thüringen der LEG Thüringen

Save the date: 06.10.2026, COMCENTER Brühl Erfurt

Programm

09:00 – 10:00 | Eröffnung

09:00 – 09:30

Anmeldung
Bitte registrieren Sie sich im Vorfeld über die Webseite von Innovativ Thüringen.
Die Teilnahme ist kostenlos, aber die Anzahl der Plätze ist begrenzt!

09:30 – 09:45

Begrüßung
LEG Thüringen | Innovativ Thüringen | TZLR
Mario Suckert – Staatssekretär im TMWLLR

09:45 – 10:00

Preisverleihung „Jugend forscht“ und „Beste Bachelor-Arbeit in KI und Robotik“
Professor Dr. Horst-Michael Groß | Projektleiter TZLR und Vorstandsvorsitzender TZLR e.V.

10:00 – 11:45 | Track I – Best-Practice aus den 5 Spezialisierungsfeldern

11:45 – 12:30 | Mittagspause

12:30 – 14:00 | Cross-Industry-Dialog und Workshops I und IV

14:00 – 15:00 | Kaffeepause

15:00 – 16:30 | Track II und Workshops II und III

16:30 – 19:00 | Ausklang

Cross-Industry-Dialog – Thementische

Die Dialoge finden in 3 Runden von 12:30 bis 14:00 statt.

Lösung als Risiko? KI & Cybersicherheit als Transferparadox von Wirtschaft und Wissenschaft

Moderation:

Sebastian Gerth | MDZ Ilmenau
Vanessa Walter | MDZ Ilmenau
Max. Teilnehmer: 12

Kurzbeschreibung:
KI ist als Innovator gerade vor dem Hintergrund der derzeitigen wirtschaftlichen Entwicklung nicht mehr wegzudenken. Dies gilt auch für Cybersicherheit, gerade vor dem aktuellen politischen Hintergrund und zunehmenden Angriffen auf KMU, aber auch auf öffentliche Institutionen. Wie kann dieses Spannungsfeld aufgelöst werden und welche Transferangebote braucht es, um v.a. die Wirtschaft resilienter bei gleichzeitigem KI-Einsatz aufzustellen?

Wie wird Thüringen zum KI-Standort?

Moderation: Niko Korneck-Linde | TMWLLR
Max. Teilnehmer: 12

Kurzbeschreibung:
Kann KI einen entscheidenden Beitrag dazu leisten, ein unter Druck stehendes Wirtschaftssystem zu stabilisieren?

KI in der Praxis: Autonome und vernetzte Mobilitätssysteme

Moderation: Maximilian Wunsch | EDIH Mid Germany / Mobility.Bauhaus
Max. Teilnehmer: 12

Kurzbeschreibung:
Der Einsatz von KI ist in der Praxis komplex. Besonders deutlich wird dies an autonomen und vernetzten Mobilitätssystemen. Sie sind Leittechnologie und Verdichtungsanwendung zugleich: Sie benötigen digitale Infrastruktur, hochwertige Daten und sichere Kommunikationsschnittstellen, KI-Modelle, Cyberresilienz, neue Betriebsprozesse, qualifizierte Fachkräfte und tragfähige Geschäftsmodelle. Die Mobilität der Zukunft entsteht demnach nicht in einem einzelnen Wirtschaftszweig, sondern wird dort gestaltet, wo Fahrzeugtechnik, Infrastruktur, Logistik, öffentlicher Verkehr, Energie, Daten, Software, Handwerk und neue Geschäftsmodelle zusammenwirken.

KI spart Zeit – bis sie Ärger macht – Was funktioniert, wo kippt’s und wie bleibt KI menschenorientiert?

Moderation: Roberto Schmidt | DAT / Wirtschaft 4.0
Max. Teilnehmer: 12

Kurzbeschreibung:
KI im Mittelstand kann Prozesse beschleunigen, Kosten senken und Teams entlasten oder Datenschutzrisiken, Verzerrungen, Intransparenz und Haftungsfragen mitbringen. Sie ist nur dann ein Effizienzhebel, wenn sie vertrauenswürdig ist – und Vertrauen entsteht nicht durch Tools, sondern durch klare Regeln, nachvollziehbare Entscheidungen und eine menschenorientierte Haltung.

TBA

Moderation: Sebastian Gerecke | KINet42
Max. Teilnehmer: 12

Kurzbeschreibung:
TBA

TBA

TBA
Ort: TBA
Max. Teilnehmer: TBA
Zielgruppe: TBA

Kurzbeschreibung:
TBA

Workshops

Die Workshops finden parallel von 15:00 bis 16:30 statt.

Der Weg zum Einsatz komprimierter KI-Modelle.

Prof. Dr.-Ing. Christian Erfurth | ZAKI, EAH Jena
Zeit: 12:30 – 14:00
Max. Teilnehmer: 25

Kurzbeschreibung:
Die Nutzung von KI-Modellen – insbesondere von Sprachmodellen großer Anbieter – ist nicht in jedem Anwendungskontext möglich. Der Betrieb großer Modelle in eigenen oder vertrauenswürdigen Infrastrukturen erfordert aber hohe Ressourcen und entspricht möglicherweise ebenso nicht den Anforderungen. Kleine und dennoch leistungsstarke KI-Modelle für den Einsatz auf Hardware mit begrenzten Ressourcen, z.B. auf Edge-Devices, erscheinen vielversprechend. Doch welche Modelle sind für den Anwendungskontext die richtigen und wie kommt man zum effektiven Einsatz? Der Workshop gibt Einblicke in typische Methoden zur Komprimierung großer KI-(Sprach-)Modelle. Wir werfen gemeinsam einen Blick darauf, wie wir disese Modelle nutzen können, ob diese für unsere lokalen Bedingungen geeignet sind und wie wir Modelle für unsere use cases testen.

Wo Wissen wächst, wächst auch Verantwortung – Kontinuierliches Qualitätsmonitoring von modernen LLM-basierten Chatbots

Prof. Dr. rer. nat. Oliver Mothes | HTW Dresden
Zeit: 15:00 – 16:30
Max. Teilnehmer: 25

Kurzbeschreibung:
LLM-basierte Chatbots sind in den letzten Jahren zum De-Facto-Standard für den text-basierten First-Level-Support auf Webseiten geworden. Meist greift dabei ein Large Language Model (LLM) auf eine oder mehrere Wissensquellen in Form von Vector-Datenbanken oder Wissens- bzw. Context-Graphen zurück. Da solche Wissensdatenbanken sich mit der Zeit allerdings verändern und damit die Ausgaben von Chatbots beeinflussen, ist ein kontinuierliches Monitoring dieser Ausgaben umso wichtiger geworden. Im Workshop stellt Prof. Dr. Oliver Mothes das Open-Source-Framework RAGAS vor, welches verschiedene Metriken zur Evaluierung von Chatbots anbietet, die neben dem Qualitätsmonitoring auch zur Optimierung von Chatbot-Hyperparametern ausgenutzt werden können.

KI zum Anfassen: vom Problem zum Prototyp

Jörg Flügge | Batix Software GmbH
Zeit: 15:00 – 16:30
Max. Teilnehmer: 25

Kurzbeschreibung:
Die meisten Unternehmerinnen und Unternehmer haben ChatGPT geöffnet. Für den eigenen Betrieb wird daraus aber selten mehr als ein nettes Gespräch. Der Grund ist fast immer derselbe: Es fehlt der Übergang von der Idee zur Anwendung. Wo fange ich an? Womit? Und lohnt sich das für einen Betrieb wie meinen überhaupt? Genau diesen Übergang zeigen wir live im Raum. Wir bei Batix kennen dieses Setting aus jahrelanger Projektarbeit. Eine Excel-Tabelle, ein Prozess, der jeden Monat Zeit frisst, und die Frage, wie daraus überhaupt ein Softwareprojekt entsteht. Diese Erfahrung bringen wir in den Workshop mit. Wir wissen, wie ein Prototyp innerhalb kürzester Zeit entstehen kann, weil wir es in echten Kundenprojekten laufend tun. Im Workshop drehen wir das um. Die Teilnehmenden bringen ihr eigenes Problem mit – eine Tabelle, einen Handgriff, der sich wiederholt, einen Prozess, der nervt. Wir wählen gemeinsam ein oder zwei Beispiele aus und bauen direkt vor Ort einen ersten funktionierenden Prototyp dazu. Am Ende der 90 Minuten blicken wir auf ein Tool, das tatsächlich läuft und getestet werden kann. Dabei erleben die Gäste etwas, das kein Vortrag vermitteln kann. Es geht darum, wie schnell aus einem echten, alltäglichen Problem eine echte, funktionierende Lösung wird. Und wie wenig dafür am Anfang nötig ist.

Souveräne KI auf eingebetteten Systemen

Dr. Tino Hutschenreuther | IMMS
Zeit: 12:30 – 14:00
Max. Teilnehmer: 25

Kurzbeschreibung:
Thema soll die Kontrolle über eigene Daten beim Einsatz von KI in der Industrie sein: Edge Processing stärkt diese Kontrolle, indem Daten lokal, nahe am Entstehungsort, verarbeitet werden – nicht in der Cloud. Privacy by Design integriert Datenschutz von Anfang an in Hard- und Software, sodass nur generierte Informationen das Gerät verlassen. Herausforderungen sind Energieverbrauch, knapper Speicher und Echtzeitanforderungen. Der Workshop zeigt Lösungen wie Datenreduktion, Kompression und embedded KI, um den Datenstrom auf Sensoren und Edge-Geräten zu reduzieren und so Ressourcen zu schonen.